Du fühlst dich stärker, bewältigst größere Belastungen und hast das Gefühl, dass dein Körper bereit ist. Sehnen, Bänder und Ansatzstellen passen sich jedoch langsamer an als die Muskeln. Gerade deshalb ist es wichtig, Warnsignale einer Überlastung rechtzeitig zu erkennen.
Gerades Stehen bedeutet noch nicht, gut zu stehen. Und Laufen an sich muss die Knie nicht zerstören. Das Problem beginnt, wenn der Körper die aktive Kontrolle verliert – sowohl beim Stehen als auch beim Aufprall.
Knieschmerzen treten oft nicht sofort beim Training auf, sondern erst am nächsten Tag, da das Gewebe während der Belastung allmählich ermüdet. Das größte Risiko besteht dann bei Richtungswechseln, Drehungen oder Bremsvorgängen, wenn das Knie eine schnelle Kombination von Kräften bewältigen muss. Es reicht nicht aus, starke Muskeln zu haben – die Vorbereitung von Bändern, Sehnen und anderen Strukturen ist ebenfalls wichtig.
Schmerzen bei Hypermobilität treten oft nicht beim Sport auf, sondern in ganz alltäglichen Situationen – beim Stehen, Sitzen oder Gehen. Das Problem liegt nicht nur in der Bewegung selbst, sondern darin, wer sie im Körper steuert. Wenn passive Strukturen anstelle der Muskeln die Kontrolle übernehmen, beginnt eine langfristige Überlastung des Kollagengewebes.
Kollagen wirkt nur bei richtiger Belastung. Bei Hypermobilität ist die Bewegungskontrolle entscheidend, nicht der Umfang oder der Schmerz selbst.
Was hält das Knie zusammen und warum Muskeln schneller kräftiger werden als Sehnen? Die Stabilität des Knies beruht hauptsächlich auf...