Muskeln sind sichtbar, und deshalb schenken wir ihnen beim Training die größte Aufmerksamkeit. Der Bewegungsapparat besteht jedoch auch aus Sehnen, Bändern, Knorpeln und anderen Bindegeweben. Gerade sie übertragen Kraft, stabilisieren Gelenke und helfen dem Körper, Belastungen zu bewältigen.
Die meisten Menschen beginnen sich erst dann mit ihnen zu befassen, wenn Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen auftreten. Probleme entstehen jedoch oft allmählich aufgrund langfristiger Überlastung, mangelnder Bewegung oder unzureichender Regeneration.
Fünf Tage sitzen, am Wochenende Vollgas geben
Ein typisches Problem ist eine sitzende Arbeitswoche und intensiver Freizeitsport am Wochenende. Die ganze Woche über minimale Bewegung, dann Laufen, Fußball, Radfahren, Berge oder schweres Training im Fitnessstudio.
Muskeln können eine plötzliche Belastung manchmal bewältigen, aber Sehnen, Bänder und Gelenkstrukturen passen sich langsamer an. Eine plötzliche Erhöhung der Intensität oder Dauer der Bewegung kann daher zu Überlastung führen.
Bindegewebe mag schrittweise Anpassung, keine Schocktherapie im Stil von: die ganze Woche Büro und am Samstag Cristiano Ronaldo.
Regelmäßigkeit ist wichtiger als extreme Leistung
Für einen langfristig nachhaltigen Sport ist regelmäßige Bewegung und eine schrittweise Steigerung der Belastung besser als eine extreme Leistung pro Woche.
Eine wichtige Rolle spielen auch Aufwärmen, Regeneration, qualitativ hochwertiger Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und die Beachtung von Schmerz als Warnsignal.
Die Pflege des Bewegungsapparates sollte sich daher nicht nur auf die Muskeln konzentrieren. Denken Sie auch an Sehnen, Bänder, Knorpel und Gelenke.
Kollagen unterstützt die Ernährung von Gelenken, Sehnen, Bändern und Knorpeln und macht am meisten Sinn als Teil einer langfristigen Pflege des gesamten Bewegungssystems.