Wenn es um Bewegung geht, denken die meisten Menschen hauptsächlich an Muskeln. Kraft, Leistung, Tempo, Gewichte, Kilometer. Aber der Körper wird nicht nur von Muskeln zusammengehalten.
Auch Bänder, Sehnen, Knorpel und das gesamte Gelenksystem leisten einen Großteil der Arbeit.
Bänder helfen, das Gelenk zu stabilisieren. Sie halten die Bewegung in die richtige Richtung, verhindern unerwünschtes Ausbrechen und schützen das Gelenk vor Chaos. Aber sie sind nicht unzerstörbar. Sie sind keine Gummibänder für die Ewigkeit.
Schnelle Richtungswechsel, Stöße, Drehungen, Sport in Müdigkeit oder langfristige Überlastung – überall dort werden Bänder und andere Bindegewebe stark beansprucht.
Und das Problem beginnt oft nicht mit Schmerz. Der Körper kompensiert lange Zeit. Doch wenn die Belastung ohne ausreichende Regeneration wiederholt wird, verlieren die Gewebe allmählich ihre Reserven. Und dann reicht eine schlechtere Bewegung, ein falscher Tritt oder ein zusätzliches Training – und das System fängt an zu haken.
Regeneration ist daher keine Pause für Schwache. Regeneration ist die Arbeit des Körpers.
Gerade zwischen den Belastungen repariert der Körper kleine Schäden, füllt Energie auf und passt das Gewebe an das an, was wir von ihm wollen. Training ist ein Impuls. Regeneration ist Anpassung. Ernährung liefert Material.
Fehlt ein Teil, kommt der Körper eine Weile damit zurecht. Aber nicht unendlich.
Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur an die Leistung zu denken, sondern auch an die Strukturen, die diese Leistung zusammenhalten: Gelenke, Sehnen, Bänder und Knorpel.
Kollagen ist eine komplexe Gelenknahrung für den Bewegungsapparat – für alle, die ihren Körper nicht nur belasten, sondern ihm auch Raum und Nahrung zur Regeneration geben wollen.