Wenn Kollagen ein tierisches Protein ist, wie kann es dann veganes Kollagen geben? Die Antwort ist einfach, geht aber in Werbekürzeln oft unter: Pflanzen produzieren kein Kollagen. Ein veganes Produkt enthält daher kein aus Pflanzen gewonnenes Kollagen. Es kann dem Körper jedoch ausgewählte Aminosäuren und andere Substanzen liefern, die der Organismus für die eigene Kollagenproduktion nutzt.
Kollagen ist von Natur aus ein tierisches Protein
Kollagen ist das grundlegende Strukturprotein des Bindegewebes. Man findet es zum Beispiel in Knorpeln, Sehnen, Bändern, Knochen, Haut oder Blutgefäßen. In der Natur entsteht es in den Körpern von Tieren. Pflanzen produzieren es nicht.
Handelsübliche Kollagenpräparate stammen daher aus tierischen Rohstoffen, meist aus Rinder-, Schweine-, Fisch- oder Hühnerbindegewebe.
Wenn also jemand von „pflanzlichem Kollagen“ spricht, ist das eine ungenaue Bezeichnung. Brokkoli hat kein Kollagen – selbst wenn er dreimal pro Woche ins Fitnessstudio ginge.
Was bedeutet also veganes Kollagen?
Die Bezeichnung „veganes Kollagen“ wird als verständliche Abkürzung für eine vegane Alternative zur Kollagenernährung verwendet.
Ein solches Produkt enthält kein fertiges tierisches Protein. Es kann auf Inhaltsstoffen pflanzlichen, mineralischen oder fermentativen Ursprungs basieren.
Es geht nicht darum, tierisches Kollagen nur dem Namen nach nachzuahmen. Eine sinnvolle Rezeptur sollte darauf basieren, wie der Organismus Kollagen bildet und was neben dem Kollagen selbst das Bindegewebe ausmacht.
Was passiert mit dem aufgenommenen Kollagen?
Die häufigste Vorstellung ist wahrscheinlich diese: Wir schlucken Kollagen, und der Körper schickt es direkt zum schmerzenden Knie. Aber so funktioniert das nicht.
Proteine werden während der Verdauung in Aminosäuren und kleinere Peptide gespalten. Diese werden absorbiert und der Organismus nutzt sie dann je nach seinen aktuellen Bedürfnissen weiter.
Bei hydrolysiertem Kollagen können auch einige kleine Peptide absorbiert werden. Aber auch diese haben kein Adressetikett mit der Aufschrift „rechtes Knie“.
Regulierende Prozesse des Organismus entscheiden darüber, wo und wie die aufgenommenen Substanzen genutzt werden. Die Nahrung kann Bausteine liefern, bestimmt aber nicht deren genaues Ziel.
Woraus bildet der Körper sein eigenes Kollagen?
Der Organismus bildet Kollagen kontinuierlich selbst. Zum Aufbau benötigt er Aminosäuren. In der Kollagenstruktur ist Glycin außergewöhnlich stark vertreten, wichtig sind auch Prolin und Lysin.
Es geht aber nicht nur um drei isolierte Aminosäuren. Die Kollagenbildung ist ein komplexer biologischer Prozess, der auch Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe erfordert.
Vitamin C spielt eine entscheidende Rolle. Es trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Knorpeln, Knochen, Haut, Blutgefäßen, Zahnfleisch und Zähnen bei.
Tierisches Kollagen und vegane Alternative sind nicht dasselbe
Es ist fair, die Dinge genau zu benennen: Eine vegane Alternative ist kein tierisches Kollagen in einer anderen Verpackung. Sie unterscheidet sich in Herkunft, Zusammensetzung und Art der Rezepturentwicklung.
Gleichzeitig ist es aber nicht so, dass die einzige Möglichkeit, dem Körper Stoffe für die Kollagenbildung zuzuführen, der Verzehr von fertigem tierischem Kollagen ist.
Der Organismus arbeitet in beiden Fällen mit Substanzen, die er nach Verdauung und Absorption erhält. Bei einem konkreten Produkt sind daher die tatsächliche Zusammensetzung, die Dosierungen der einzelnen Stoffe und die Qualität der verwendeten Rohstoffe wichtiger als der bloße Aufdruck auf der Vorderseite der Dose.
Zudem können die Ergebnisse von Studien mit einem bestimmten Rohstoff oder einer bestimmten Rezeptur nicht automatisch auf jedes als „veganes Kollagen“ bezeichnete Produkt übertragen werden. Derselbe Name bedeutet nicht zwangsläufig dieselbe Zusammensetzung.
Ein anderer Weg zur Ernährung des Bindegewebes
Bei der Entwicklung von Kolagin® VEGAN sind wir nicht davon ausgegangen, dass Pflanzen Kollagen produzieren. Das tun sie nicht.
Wir haben das Produkt als hundertprozentig vegane Alternative zur Kollagenernährung entwickelt – basierend auf gezielt ausgewählten Aminosäuren und weiteren Stoffen pflanzlichen, mineralischen und fermentativen Ursprungs.
Wir wollten nicht nur eine Mischung aus einigen Aminosäuren mit Mangogeschmack herstellen. Wir haben das Bindegewebe als Ganzes betrachtet.
Die komplexe Rezeptur enthält daher Vollagen®, fermentiertes Chondroitinsulfat nicht-tierischen Ursprungs MyCondro®, Glucosamin, zwei Formen von Hyaluronsäure, Glycin, L-Prolin, L-Lysin, Vitamin C und ausgewählte Mineralstoffe. All dies ohne tierische Bestandteile.
Veganes Kollagen ist also kein aus Pflanzen gewonnenes Kollagen. Es ist ein anderer Ansatz zur Ernährung des Bindegewebes: dem Organismus geeignet ausgewählte Bau- und Begleitstoffe zuzuführen und deren Nutzung der Biologie des Körpers zu überlassen.
Ohne Zauberei, ohne Marketing-Alchemie und ohne vorzugeben, dass Mango jemals Sehnen hatte.
Kolagin® VEGAN – 100% vegane Alternative zur Kollagenernährung.