Das Kollagen im Körper hat seine mechanischen Grenzen.
Muskeln können relativ schnell stärker werden.
Kollagengewebe – Sehnen, Bänder oder Knorpel – arbeitet jedoch in einem völlig anderen biologischen Tempo.
Und genau hier entstehen die meisten Knie-, Achillessehnen- oder Schulterprobleme.
Drei Dinge, die die Leute oft nicht verstehen:
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Warum treten die Schmerzen erst am nächsten Tag auf?
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wenn die normale Last zur Überlastung wird
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warum Kollagen langsam, aber sehr stetig die Muskeln stärkt
Betrachten wir es einmal ganz einfach.
1. Kollagenanpassung: Wie Gewebe tatsächlich gestärkt wird
Kollagen ist keine statische Struktur.
Es handelt sich um lebendes Gewebe, das sich ständig erneuert.
Wenn eine Sehne belastet wird:
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mikroskopische Fasern empfangen ein mechanisches Signal
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Die Zellen (Tenocyten) beginnen, neues Kollagen zu bilden.
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Die Fasern ordnen sich allmählich entsprechend der Belastungsrichtung neu an.
Dies wird als Kollagen-Remodellierung bezeichnet.
Ergebnis:
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die Fasern richten sich aus
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Die Struktur wird sich verstärken
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Das Gewebe kann höhere Belastungen aushalten.
Das Problem ist die Zeit.
Der Muskel kann innerhalb weniger Tage reagieren.
Die Bildung von Kollagengewebe dauert Wochen .
Deshalb hat man manchmal das Gefühl, der Muskel sei bereits stark, die Sehne aber noch nicht so weit.
Und genau dann kommt es am häufigsten zu Staus.
2. Warum treten die Schmerzen erst am nächsten Tag auf?
Viele Menschen denken:
„Wenn es beim Training nicht wehgetan hat, ist alles in Ordnung.“
Das Kollagengewebe reagiert jedoch verzögert.
Der Mechanismus ist einfach:
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Unter Belastung treten mikroskopische Veränderungen in den Fasern auf .
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Der Körper wird eine Entzündungs- und Reparaturreaktion auslösen.
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Die Schmerzen treten erst innerhalb der nächsten 24–48 Stunden auf.
Deshalb sagen so viele Leute:
Gestern war alles gut. Heute schmerzt mein Knie.
Das ist kein Zufall.
Es handelt sich um eine normale biologische Reaktion des Kollagens.
3. Wann beginnt der Stau?
Eine Überlastung tritt nicht in einer einzigen Bewegung auf.
Es entsteht, wenn:
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Die Belastung nimmt schneller zu als die Anpassungsfähigkeit des Kollagens.
Typische Situationen:
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rascher Anstieg der Ausbildung
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Rückkehr zum Sport nach einer Pause
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große Zunahme der Intensität
Der Muskel kann das verkraften.
Kollagen tut dies oft nicht.
Ergebnis:
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Tendinopathie
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Knieschmerzen
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Schmerzen in der Achillessehne
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chronische Sehnenüberlastung
Was hilft dem Kollagengewebe wirklich?
Kollagen stärkt sich langsam.
Doch unter den richtigen Bedingungen belohnt es sich selbst mit Stabilität.
Drei Dinge sind wichtig:
1. allmähliche Belastung
Kollagen benötigt regelmäßige mechanische Reize.
2. reichlich Baumaterialien
Kollagenfasern bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren:
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Glycin
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Prolin
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Lysin
3. Zeit für eine Renovierung
Die Kollagenanpassung erfolgt innerhalb von Wochen , nicht Tagen.
Was bedeutet das für Gelenke ab 35 Jahren?
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Kollagenregeneration.
Das heisst:
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Die Anpassung dauert länger
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Überlastung tritt leichter auf
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Das Gewebe benötigt mehr Unterstützung
Aus diesem Grund beginnen viele Menschen erst ab dem 40. Lebensjahr, Probleme mit ihren Knien, Sehnen oder ihrem Rücken zu haben.
Zusammenfassung
Kollagengewebe funktioniert anders als Muskelgewebe.
Merken Sie sich drei einfache Prinzipien:
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Die Schmerzen treten möglicherweise erst am nächsten Tag auf.
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Überlastung tritt auf, wenn die Last schneller ansteigt als die Anpassungsfähigkeit.
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Das Kollagen stärkt sich langsam, aber sehr stetig.
Wenn man seinem Körper Zeit gibt, kann das die Struktur wirklich stärken.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie die mechanische Anpassung von Kollagen in Gelenken funktioniert, finden Sie weitere Artikel und Videos auf www.kolagin.com.